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Eisbaeren Berlin verlieren Schlüsselspiel in Dortmund / Wutausbruch auf Pressekonferenz

Den heutigen Tag werden das neue Management aber auch jeder einzelne Spieler des EHC Eisbaeren Berlin wohl schnell wieder vergessen wollen. Auf dem Eis lieferte man eine blamable Vorstellung und findet sich daher nun wieder auf einem Abstiegsrang wieder, in den Medien ließ insbesondere Manager David R. (tmkilla) kein gutes Haar an seiner Mannschaft. Schon während des Spiels schäumte der Manager vor Wut. Doch als Trainer Hendrik Allgeier versuchte, die blamable Vorstellung der Mannschaft auf dem Eis zu rechtfertigen platzte David R. vor laufenden Kameras der Kragen. Was war passiert?

Die Situation vor dem Spiel

Es sollte der 36. Spieltag in Liga V.4 werden, die Berliner heute zu Gast beim Ehc Dortmund, ein Spiel zwischen dem Tabellen-18. (die Gastgeber) und dem 16. Platz. Hier zählt drei Spieltage vor Schluss jeder einzelne Punkt, denn die Positionen 17 – 20 sind direkte Abstiegsplätze. Die Berliner, welche seit der Übernahme des Teams durch das neue Management eine recht positive Entwicklung verzeichnen und sich in den letzten zwei Wochen aus dem Tabellenkeller auf einen Relegationsplatz schieben konnten, waren heute praktisch in der Pflicht, das Spiel gegen die Dortmunder zu gewinnen und statistisch gesehen hätten sie dies auch getan. Jedenfalls war das auch die Meinung der Buchmacher, welche die Dortmunder deutlich schlechter einschätzten.

Das Spiel: Ehc Dortmund – EHC Eisbaeren Berlin

Die Berliner begannen das Spiel erwartet offensiv, ein schnelles und hartes Spiel beider Mannschaften war erwartet worden und von Beginn an zu beobachten. Bereits nach nur 2 Minuten Spielzeit gab es für die Berliner bereits die erste Strafzeit, doch diese Strafe leitete unheilvolle 40 Minuten ein und brachten Berlin-Manager David R. auf die Palme. Das erste Powerplay des Spiels nutzten die Dortmunder, die mit einer ersten gefährlichen Torchance auch direkt mit 1:0 in Führung gingen. Eisbaeren-Torhüter Štěpán Sýkora sah dabei gar nicht glücklich aus und das sollte auch für den Rest des Spiels so bleiben.
Die Berliner dominierten das Spiel auf dem Eis praktisch zu jeder Zeit, konnten jedoch den gewaltigen Druck, den sie ausübten nicht verwerten. Kurz vor Ende des ersten Drittels hatten die Eisbaeren 15 Schüsse auf das Dortmunder Tor abgegeben und nicht einen Treffer erzielt. Ganz im Gegensatz zu den Gastgebern, die in der letzten Minute des Anfangsdrittels zum 2:0 erhöhten bei nur 8 abgegebenen Schüssen.
Dieses merkwürdige Verhältnisse sollte sich auch im zweiten Drittel fortsetzen. Die Eisbären waren nicht in der Lage ihre zwingenden Situationen in Tore zu verwandeln und so standen am Ende des zweiten Drittels 27 Schüsse auf das Dortmunder Tor nur einem einzigen Treffer in der 21. Minute entgegen. Die Trefferquote von gerade einmal 3,7% ist unterirdisch und brachte den Berlin-Manager zur Weißglut. Ganz im Gegensatz dazu die Dortmunder, die in der 37. sowie in der 39. Minute ihre Führung sogar auf ein zwischenzeitliches 4:1 ausbauten.
Betrachtete man als Dortmunder Fan das letzte Drittel des Spiels, musste man sich zwangsläufig an einen Jahrmarkt erinnert fühlen – als Schießbudenfigur. Mit einem unglaublichen Zug auf das Tor der Gastgeber drangen die Eisbaeren auf die Verbesserung ihrer Trefferquote und so gelang es den Berlinern tatsächlich drei Tore zu erzielen. Leider trafen auch die Dortmunder ein weiteres Mal, so dass die halbwegs wiedergewonnene Stärke und Motivation der Berliner im Endeffekt nicht einmal dazu reichte, das Spiel in die Verlängerung zu bringen. Da half es dann auch nicht mehr, am Ende ohne Torwart und dafür mit einem sechsten Feldspieler zu spielen.
Berlin unterliegt den Gastgebern aus Dortmund mit 4:5.

Die gesamte Spielzusammenfassung kann hier nachgelesen werden.

Die anschließende Pressekonferenz

Bei der Pressekonferenz im Anschluss des Spiels musste Eisbaeren-Trainer Hendrik Allgeier den Vertretern der Presse erklären, wie es denn sein kann, dass das Team, welches doppelt so oft auf das Tor des Gegners schießen kann, am Ende doch als Verlierer vom Eis gehen muss. Allgeier versuchte sich an Erklärungen, brachte damit aber den neben ihm sitzenden Manager David R. endgültig zum Platzen. Dieser hielt die heutige Leistung seiner Mannschaft als das Produkt von Überheblichkeit und Inkompetenz. Die in den letzten 2-3 Wochen erzielten Erfolge seien der Mannschaft wohl zu Kopf gestiegen. Wer derart fahrlässig mit seinen Chancen umgeht und es nicht schafft, den Puck im gegnerischen Tor unterzubringen, hat es am Ende einer Saison vermutlich auch nicht verdient, in der aktuellen Spielklasse zu verbleiben.

Die Situation nach dem Spiel

Die Berliner rutschen nach der Niederlage wieder auf Platz 17 und stehen damit erneut auf einem direkten Abstiegsplatz, wo man sich praktisch die ganze Saison schon vor der Übernahme des Managements durch David R. befand. Der direkte Mitkonkurrent Nano Team konnte heute dreifach punkten und schob sich an den Berlinern wieder zurück auf Rang 16. Mit 29 Punkten haben Eisbaeren zwar nur einen Punkt Rückstand auf die Plätze 15 und 16, doch das Restprogramm der Mannschaft in den letzten beiden Spieltagen der regulären Saison verheißen nichts gutes. Tröstlich ist dabei lediglich das Wissen, dass auch die direkten Konkurrenten ein ähnlich schweres Restprogramm zu absolvieren haben und so verbleibt in Berlin die Hoffnung, vielleicht doch noch einen Punkt ergattern zu können.

Der 36. Spieltag (Liga V.4) im Überblick

Heimteam Gastteam Endstand Zuschauer
Deutschland HC Aue (11) Deutschland Moskitos Oberhausen (14) 6:1 355
Deutschland Ehc Dortmund (18) Deutschland EHC Eisbaeren Berlin (16) 5:4 265
Deutschland Berlin Predators (6) Deutschland FC World X (13) 12:2 583
Deutschland SERC 04 WildWings (4) Deutschland EHC Bodycheck (9) 3:1 1398
Deutschland SpVgg Schnuffelpuff (7) Deutschland Wild Jokerz Neuenhagen (3) 1:5 1419
Deutschland Red Devils Erfurt (12) Deutschland Munich-Hooligans (5) 5:9 642
Deutschland RoBulls (15) Deutschland Nano Team (17) 3:4 329
Deutschland Detroit Black Wings (2) Deutschland Kemberg Penguins† (19) 11:0 1077
Deutschland Kwik-E-Mart Gougers (10) Deutschland Esc Moskitos (1) 1:9 750
Deutschland Diekholzen Wild Pigs (20) Deutschland Andrijevci Guns (8) 1:9 441
Pos Team GP W OTW OTL L Pts GF:GA GD Neueste Spiele
1 Deutschland Esc Moskitos 36 35 0 0 1 105 353:48 +305
2 Deutschland Detroit Black Wings 36 30 0 0 6 90 304:101 +203
3 Deutschland Wild Jokerz Neuenhagen 36 29 1 0 6 89 254:84 +170
4 36 27 0 2 7 83 277:107 +170
5 Deutschland Munich-Hooligans 36 26 1 1 8 81 251:101 +150
6 Deutschland Berlin Predators 36 26 1 1 8 81 230:118 +112
7 Deutschland SpVgg Schnuffelpuff 36 23 2 0 11 73 150:100 +50
8 Deutschland Andrijevci Guns 36 22 2 1 11 71 240:128 +112
9 Deutschland EHC Bodycheck 36 21 0 2 13 65 158:111 +47
10 Deutschland HC Aue 36 17 1 1 17 54 181:136 +45
11 Deutschland Kwik-E-Mart Gougers 36 16 2 1 17 53 163:170 -7
12 Deutschland Red Devils Erfurt 36 10 2 0 24 34 120:219 -99
13 Deutschland FC World X 36 11 0 1 24 34 149:263 -114
14 Deutschland Moskitos Oberhausen 36 10 1 0 25 32 93:251 -158
15 Deutschland RoBulls 36 9 1 1 25 30 120:241 -121
16 Deutschland Nano Team 36 9 1 1 25 30 114:253 -139
17 Deutschland EHC Eisbaeren Berlin 36 8 2 1 25 29 100:237 -137
18 Deutschland Ehc Dortmund 36 8 0 3 25 27 93:248 -155
19 Deutschland Kemberg Penguins† 36 4 0 1 31 13 91:284 -193
20 Deutschland Diekholzen Wild Pigs 36 2 0 0 34 6 90:331 -241
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