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Start der neuen PPM-Saison

HC Imperials Berlin Logo

Für die HC Imperials Berlin beginnt heute die neue Saison beim Powerplaymanager. Das gibt eine kurze Gelegenheit in die vergangene Saison zurück zu blicken und einen Ausblick in die neue zu wagen.

Nachdem der Eishockeyverband das Ligensystem neu ordnete, fanden sich die Imperials plötzlich eine Ligaklasse weiter oben wieder und sollten von nun an viertklassig spielen. Die Bandbreite der in Liga IV.33 antretenden Mannschaften war sehr groß und die Berliner befanden sich statistisch gesehen im Mittelfeld. Da war es auch nicht verwunderlich, dass die Parole zu Saisonbeginn war, eine Mittelfeld-Position in der Liga einzunehmen, hatte man die Mannschaft in der Saison zuvor doch gerade einmal übernommen und vor dem drohenden, völligen Abseits in der fünften Ligaklasse bewahren können. Doch die Saison 9 des Verbandes sollte für den Hockey Club deutlich überraschender verlaufen. So hatte man nach dem 15. Spieltag einen Vereinsrekord zu verbuchen, der wohl eine Weile ungeschlagen bleiben dürfte. Erst der spätere Meister war in der Lage, die Berliner am 16. Spieltag in ihre Schranken zu weisen und so können die Jungs stolz auf eine Siegesserie von 15 Spielen nacheinander sein. Auch der Rest der regulären Saison verlief weiter unter dem Motto „Alles oder nichts“ und am Ende fand man sich auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz wieder, eine Position, die man eigentlich für andere Titelaspiranten erwartet hatte. Am Ende hatte man neben dem Meister als einzige Mannschaft mehr als 100 Punkte auf dem Konto und eine Tordifferenz von +203. Gerechnet hatte in Berlin niemand damit.
In den darauf folgenden Playoffs musste man der Realität dann leider wieder in deren hässliche Fratze schauen. Schon in der ersten Runde verletzten sich sowohl Fábián Lisztes (FRA, Verteidiger und All-Star-Spieler der Saison) als auch Luke Hermesmeyer (DEU, Center) schwer und sollten für die restliche Saison nicht mehr spielbereit sein. Damit fehlte den vom Verletzungspech geplagten Berlinern zu diesem Zeitpunkt praktisch eine gesamte Reihe, noch dazu jetzt hochkarätig besetzt. Es kam, wie es kommen musste und man verlor sowohl gegen den späteren Vizemeister als auch im Spiel um Platz 3 und musste sich am Ende mit dem 4. Platz zufrieden geben. Das war insgesamt am Ende schon eine bittere Enttäuschung, insbesondere weil ohne die Verletzten möglicherweise mehr zu holen gewesen wäre. Schließlich erfreute man sich dann aber doch in Berlin an der erfolgreichsten Saison der Mannschaft überhaupt, vergaß die bitteren Niederlagen und feierte ausgelassen und nun mehr unter Freudentränen als wäre man selbst der Meister geworden. Der Dank geht an dieser Stelle an die Fans, die nicht nur bei Heimspielen für oftmals volles Haus gesorgt haben, sondern auch zahlreich zu Auswärtsspielen angereist sind. Die Team-Verantwortlichen, die mit dieser Entwicklung in logistischer Hinsicht teilweise überfordert wirkten, versprachen für die neue Saison Besserung und so werden inzwischen Mitreisegelegenheiten als auch Fanbusse vom Team organisiert. Das ist wohl das Mindeste, das die Mannschaft ihren großartigen Anhängern zurückgeben kann.

Die Bilanz der vergangenen Saison kann sich sehen lassen:

  • Tabellenplatz 2 in der regulären Saison
  • Platz 4 nach der gesamten Saison
  • 3 von 6 Spielern des Liga-Allstar-Teams kommen von den HC Imperials Berlin
  • Mit Svend Seyer (DNK, Flügelspieler) stellt man den Torschützenkönig der Liga (37 Tore).
  • Insgesamt 6 Spieler sind ausgezeichnet worden, zu den TOP 10 Spielern der Liga zu gehören, u.a. im Ranking „Bester Verteidiger“, „Bester Scorer“ oder auch „Bester Torhüter“.

Das Management der Berliner entschied zudem am Ende der Saison, dass die folgenden Spieler in die Hall-of-Fame des Vereins aufgenommen werden:

Diese überaus erfolgreiche Saison wirft natürlich ihren Schatten voraus auf die neue, heute beginnende Saison. Die Vereinsführung versucht sich darin, die Erwartungen zu bremsen. Manager David R. auf der Pressekonferenz: „Wir möchten uns nicht an zu hohen Erwartungen an uns selbst übernehmen und am Ende daran zerbrechen. Wir haben in der vergangenen Saison ohne Zweifel ein hervorragendes Ergebnis erzielt aber im Wesentlichen Konsolidierungs- und Entwicklungsmaßnahmen getroffen. Wir setzen intensiv auf Jugendarbeit und bauen unsere Bemühungen auch in der neuen Saison deutlich aus. Mit mehr als 20 Mio PPM$ sind unsere Jugendförderungseinrichtungen ausgebaut worden, das ist ganz klar Geld, das uns bspw. auf dem Transfermarkt fehlt, das müssen wir uns offen eingestehen. Zudem sind wir der festen Überzeugung, lokale Talente gehören gefördert und so verzichten wir seit geraumer Zeit in der Regel auf den Einkauf von ausländischen Starspielern und geben Heranwachsenden Talenten Gelegenheit sich bei uns zu beweisen. Die Konkurrenzfähigkeit wächst so jedoch – und das ist sicher den meisten Anwesenden klar – langsamer im Vergleich zu anderen Teams. Wir möchten diese Saison gern wieder um einen Playoff-Platz mitspielen und wenn es am Ende der Saison heißt, dass wir wieder 4. geworden sind, werden wir sehr glücklich damit sein. Das heißt aber nicht, dass ein 8. Platz uns sehr viel weniger Freude machen würde. Unser Anlauf ist einfach etwas länger, doch auch wir schaffen den Sprung.“

Zum Saisonauftakt begrüßt man in heimischer Kulisse direkt den Gegner aus der vergangenen Playoffrunde im Spiel um Platz 3, wo man zwei bittere Niederlagen einstecken musste. Zwar müssen die Imperials auch heute verletzungsbedingt auf ihren Kapitän verzichten, doch ist man guter Dinge, zumindest nicht wieder in einem Shutout untergeht. Ein Sieg gegen das Team „Frozen Crew“ aus Nordrhein-Westfalen wäre sicherlich sehr erfreulich, doch realistisch gesehen wird das nicht drin sein. In Berlin wird aber niemand von einem verpatzen Saisonstart sprechen, wenn man heute keine 3 Punkte mitnehmen kann. Kämpfen lautet die Parole und auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

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Volle Fahrt voraus unter neuem Franchise

Seit einigen Tagen tritt das Berliner Eishockeyteam unter einem neuen Franchise auf. Aus dem Schatten des riesigen Bruders und fünffachen Deutschen Meisters getreten, präsentiert sich der Viertligist nun unter dem Namen „Hockey Club Imperials Berlin“. Ein neues Logo und auch Anpassungen am Stadion runden das neue Selbstbild des Teams ab.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Imperials die ersten beiden Liga-Heimspiele bereits für sich entscheiden konnten. An der Spitze der Liga hat sich damit nicht viel getan, nach wie vor führen die ungeschlagenen Pinguine die Tabelle an, dicht gefolgt von den Berlinern in neuem Gewand, die allerdings nun bereits sechs Punkte Vorsprung auf Rang 3 aufweisen können und sich so ein kleines Polster für die schwierigen Spiele zur Hälfte der Rückrunde schaffen konnten.

 

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Kuppel auf dem Reichstag – Minecraft Großprojekt

Lange Zeit nix neues, auch mit relativ langer Baupause, doch wir haben uns dem Minecraft-Großprojekt Berliner Reichstag wieder gewidmet. Inzwischen stehen drei komplette Fassaden, alle vier Türme (inkl. Beflaggung). Doch das Beste: Wir haben die Kuppel fertig, begehbar, wie das Original. Schaut selbst.

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DEUTSCHER MEISTER: EHC EISBÄREN BERLIN

Nur vorab schon mal:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN DEN NEUEN DEUTSCHEN MEISTER IM EISHOCKEY!!!

Vorab auch schon ein paar Bilder, aufgenommen beim Public Viewing in der o2 World.

Die Zitate des Tages lieferten übrigens Sven Felski und Stefan Ustorf im Sky-Interview nach dem Spiel. Felski, der während seines Interviews von Ustorf geküsst wird, wird gefragt, wie denn ein Kuss von Stefan Ustorf schmecken würde. Seine Antwort:

Heute überragend!

Ustorf, von Felski „der alte Mann“ genannt, passt in seinem Interview direkt danach zurück:

Jahrgang 1974. Beide! Er sollte wirklich mal aufpassen, wen er hier „den alten Mann“ nennt.

Was haben wir gelacht in der o2 World.

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DEL Finaltagebuch Teil 3 – Schon 2:0 für Berlin

Inzwischen haben wir zwei Spiele miterleben dürfen und oh Graus, bisher bewahrheitet es sich, dass Aberglaube wirken kann. Denn ohne uns zu rasieren haben die Eisbären inzwischen ausschließlich gewonnen, inzwischen auch schon zwei Mal in der Finalserie.

Über das Spiel von Freitag spreche ich gar nicht einmal so viel, ich habe dazu getwittert und wer mir folgt, durfte die Informationen zum 4:2 für die Berliner ertragen. Damit war der erste Sieg in einer Serie aus 5 Spielen auswärts ergattert. Interessant zu erwähnen dürften die langweiligen Wolfsburger Fans sein, in ihrer eigenen Halle fast in Unterzahl und noch dazu 50 Minuten mit plattem Gesang, den sie von den inzwischen besiegten Dusseldorflern geklaut haben. So kann das ja nix werden.

Heute stand also Spiel Nummer 2 an, diesmal in Berlin, das bisher einzige feststehende Finalspiel in der Hauptstadt. Wenn die Eisbären dieses sowie das dritte Spiel gewinnen würden, gäbe es keine weitere Gelegenheit mehr, die Eisbären in dieser Saison auf dem Eis zu sehen. Aber ich denke, das wäre zu verkraften, immerhin geht es um die fünfte Deutsche Meisterschaft für Dynamo.

Und obwohl ich mir schon anhören muss, wie scheußlich ich aussehe: Immer noch unrasiert. Hier ein Foto von Freitagabend, morgen kommt wieder ein ganz aktuelles.

Aller Anfang ist schwer

Das erste Drittel in der Partie begann mehr oder weniger pünktlich gegen 14:35 in der Berliner o2 World, gerne von Insidern als Qualle bezeichnet. Man glaubt es kaum, aber scheinbar traute sich Eisbären-Torhüter Rob Zepp erst nicht aufs Eis – was natürlich jetzt nur ein Scherz war, aber aus irgendeinem Grund kam er trotz Aufruf nicht aufs Eis ^^ -, für das Anheizen der Stimmung waren passende Lichter und die von Bernd Römer auf der E-Gitarre gespielte Nationalhymne bereit.
Die Eisbären mit ihrer im letzten Spiel höchst erfolgreichen Starting-Six hatten jedoch Probleme, so richtig ins Spiel zu finden, auch den Gästen aus Wolfsburg wollte zunächst nicht alles so recht gelingen. Ich denke, das ist einer gewissen Nervosität zu verdanken, die zu Beginn einer solch wichtigen Partie sicher nicht weg zu denken ist. Für die Eisbären setzte es auch schon wenige Minuten nach dem Beginn des Spiels die erste Strafzeit, mal wieder erwischte es Sven Felski. Das anschließende Powerplay nutzten die Wolfsburger zum 0:1 aus Berliner Sicht schamlos aus, doch schon 90 Sekunden später glich Florian Busch wieder aus.

Spritziges zweites Drittel der Gastgeber

Nach der ersten Pause sah man auf dem Eis lebendige Eisbären, die sich endlich auch wieder aus Powerplay-Qualitäten besinnen konnten. Viele Strafzeiten gegen die Wolfsburger führten zu immerhin fast acht Minuten Überzahlspiel der Berliner im zweiten Drittel und so konnten Jimmy Sharrow und André Rankel die Eisbären auf eine 3:1 Führung bringen. Schon vor Begeisterung taumelnd begleitete das Publikum die nun immer schneller laufende Partie, trieben die Eisbären immer wieder nach vorn, doch obwohl ausreichende Chancen vorhanden gewesen wären, nutzen die Eisbären diese nicht konsequent. Und so kam es, dass Wolfsburg der Anschlusstreffer zum 3:2 gelang. Von der Gästetribüne ertönte nun wieder der mehr als langweilig gewordene Gesang. Bitte liebe Wolfsburger Fans, lasst euch doch für Dienstag etwas neues einfallen.

Hitzige Schlussphase

Das letzte Drittel eröffneten die Grizzly Adams durch den Ausgleichstreffer zum 3:3 nach nur 33 Sekunden Spielzeit und so ziemlich jedem Fan in der Halle, egal ob Berliner oder Wolfsburger war nun klar: Das hier wird eine ganz ganz üble Schlussphase. Und so war es dann auch. Blut auf dem Eis, Strafzeiten, anlaufende Prügeleien auf dem Eis, Auszeiten und Spielverzögerungen sind die Indizien, die man als Nachweis für die hitzige Endphase des Spiels vorbringen kann. Auch den Schiedsrichtern schien die Partie etwas zu entgleiten, insbesondere in den letzten drei Minuten hatten diese das Spiel auch überhaupt nicht mehr im Griff. Warum da der eine oder andere Spieler plötzlich vom Eis geschickt wurde, entzog sich dann wohl jedem Verständnis. In der zweiten Hälfte des letzten Drittels dann endlich der Befreiungsschlag der Berliner. Zunächst erhöhte Sven Felski auf 4:3 (vom Hallensprecher wurde fälschlicherweise einem anderen Berliner das Tor zugesprochen, was auf den Tribünen zu Verwirrung führte), dann noch einmal Florian Busch auf 5:3 drei Minuten vor Schluss. Die Wolfsburger, die auch schon zuvor für kurze Zeit ohne Torwart und damit einem Feldspieler mehr auf dem Eis standen, sahen sich nun unter Zugzwang, erneut liefen sie 6 gegen 5 an. Die Schiedsrichter nun teilweise völlig vernebelt oder blind, man weiß es nicht, schickten zwischenzeitlich zwei Berliner vom Eis, Wolfsburg in Überzahl 5 gegen 4 Spieler trafen schließlich zum 5:4 in der letzten Spielminute. Doch die letzten Angriffe der Adams konnten spitzfindige, wendige und schnelle Eisbären abwehren und so landete der Puck nach dem Schlusspfiff im Netz des Berliners Zepp, kein Tor und damit 5:4 Endstand für Berlin.


(Bildquelle: Website des EHC Eisbären Berlin – http://www.eisbaeren.de/content/13.php?action=detail&n_id=7393)

Die Eisbären damit in der glücklichen Situation nur noch ein Spiel gewinnen zu müssen, die Wolfsburger dagegen massiv unter Zugzwang. Das nächste Spiel in eigener Halle müssen sie unbedingt gewinnen, wenn sie im Rennen um die Meisterschaft noch ein Wörtchen mitreden wollen.

An alle Berliner, die sich zusammen mit mir seit Tagen / Wochen nicht rasieren: Packt schon mal zu Dienstag Abend gegen 23 Uhr die Rasierer aus, denn egal, wie die Partie endet, wir dürfen dann wieder. Es gibt genau zwei Varianten: Entweder Berlin gewinnt, dann sind die Eisbären Meister und es gibt kein Spiel mehr, das verloren gehen könnte. Oder die Eisbären verlieren, dann ist der Aberglaube aber auch auf Deutsch gesagt „für den Arsch“. Also, noch zwei Tage durchhalten, Männer (und deren Frauen / Männer). ^^

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DEL Finaltagebuch Teil 2 – Playoff-Sonne

Merkwürdiger Titel für ein Finaltagebuch, gebe ich zu. Aber es ist doch durchaus mal erwähnenswert, immerhin scheint die Playoff-Sonne auch für die Eisbären ein wichtiger Bestandteil zu sein.

In den vergangenen Playoff-Tagen waren wir wie auch die Eisbären eigentlich ganz gut versorgt von Playoff-Sonnenlicht, zumindest wenn ich mich zuletzt zur Qualle begeben habe, durfte ich mich strahlenden Sonnenscheins erfreuen und auch in Düsseldorf gab es meist gutes Wetter, wie die Tweets der Eisbären zeigen.

http://twitter.com/#!/Eisbaeren_B/status/55946218517438464
http://twitter.com/#!/Eisbaeren_B/status/57113706173169666
http://twitter.com/#!/Eisbaeren_B/status/57756198438567936
http://twitter.com/#!/Eisbaeren_B/status/58067643533504512

Jetzt gerade macht die Playoff-Sonne allerdings mal so richtig Pause. Ich höre aus anderen Teilen der Republik Worte wie „Schäfchenwolken“ und so, das kann man von Berlin nun allerdings gar nicht behaupten. Stark bewölkt, verregnet, unendlich kalt, so muss man das Wetter im Moment beschreiben.

Für Freitag, sprich morgen, der Tag an dem das erste Finalspiel zwischen Wolfsburg und den Eisbären stattfinden wird, sagen die Wetterfrösche übrigens im Moment leichte Bewölkung voraus bei ca. 11° C und einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 10%. Das klingt doch nach Playoff-Sonne für die Eisbären. Wie das Wetter dann am Sonntag in Berlin wird, ist noch nicht wirklich genau vorherzusagen, da ist sicherlich noch einiges in Bewegung. Im Moment geht man von wolkigem Wetter – zum Abend auflockernd – bei 17° C Höchsttemperatur und 20% Regenrisiko aus. Ich finde, da geht noch was. Liebe Playoff-Sonne, gib dir doch bisschen Mühe, am Sonntag schon am Nachmittag knallig über der Qualle zu stehen. 😉

Und nun Beweisfoto Nummer 2 von Tag 2:

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DEL Finaltagebuch Teil 1 – Der Einzug ins Finale

Jaha, das war schon was. Das Halbfinale zwischen den DEG Metro Stars aus Düsseldorf und dem EHC Eisbären Berlin – die von mir favorisierte Mannschaft. Wer die DEL Regelungen nicht kennt, kurzer Abriss: Wir befinden uns nach einer langen, regulären Saison in den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft im Eishockey. Diese werden ab dem Viertelfinale in einer sogenannten Best-of-5-Serie ausgetragen, das heißt, eine Mannschaft muss mindestens 3 von maximal 5 Spielen gewinnen, um eine Runde weiter zu kommen. Düsseldorf (als Tabellenzweiter in die Playoffs gegangen und damit mit Heimvorteil vor den Eisbären, die auf Platz 3 die reguläre Saison beendeten) und Berlin standen sich nun im Halbfinale gegenüber. Während Düsseldorf bereits zwei Spiele für sich entschieden hatte, gelang es den Eisbären in einem hart umkämpften und ebenso aufregenden Spiel am Sonntag der Ausgleich in der Best-of-5-Serie auf 2:2, das heißt, es musste ein alles entscheidendes fünftes Spiel geben – in Düsseldorf. Eben dieses fand nun gestern statt, über Vorzeichen möchte ich gar nicht viel sagen, außer dass die bereits vorangegangenen beiden Spiele in Düsseldorf teilweise unglücklich verloren wurden. Es hieß nun also Daumen drücken und… nicht rasieren.

Genau, richtig gelesen. Aberglaube FTW! sag ich nur. Wenn ich mal kurz Revue passieren lassen darf: Das letzte mal habe ich mich vergangenen Donnerstag rasiert. Eisbären-Fans erinnern sich: Spiel #3 in Düsseldorf ging noch am selben Tag mit 2:4 verloren. Jetzt, wo ich mit immer länger werdendem Bart herum laufe kommen die Eisbären immerhin wieder auf zwei Siege in zwei Spielen: 4:3 nach Verlängerung am Sonntag sowie 3:1 in Düsseldorf gestern. Ganz klar: Wer rasiert, verliert.
Und noch klarer: Jetzt im Finale möchte ich nicht Schuld daran sein, dass die Eisbären nicht Meister werden. Ich werde also wenigstens bis Freitag den Rasierer nicht anrühren (erstes Finalspiel in Wolfsburg). Gewinnen die Eisbären dieses Spiel, bleibt der Rasierer auch bis Sonntag unangetastet (zweites Spiel in Berlin – ich bin übrigens in der Qualle live dabei). Geht auch dieses Spiel an die Eisbären, dann also auch bis kommende Woche Dienstag nicht und so weiter und so fort. Bis die Eisbären einmal verloren haben. Dann kann ich den Bart auch los werden, was solls…

Ach, nur so zum Beweis ein Foto von heute:

Ansonsten gilt es, den Eisbären am Freitag die Daumen zu drücken. Sky überträgt und auch in der Qualle wird man sich das Spiel auf Leinwand ansehen können. Meine Schwester überlegt wohl ernsthaft, nach Wolfsburg zu fahren (ich weiß gar nicht, ob schon zu Spiel #1 oder zu Spiel #3). Ich jedenfalls Wünsche mir viel Torjubel für die Berliner, wenig Strafzeiten und wenn die Eisbären dann mal ein Powerplay spielen dürfen, dass sie es auch nutzen. Da hapert’s nämlich meiner Meinung nach gerade ganz besonders gewaltig. Immerhin gab es im gestrigen Halbfinalspiel mal wieder ein Powerplay-Tor zu bejubeln.

Auf geht’s, Dynamo. Wir werden wieder Meister sein!

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Fortschritt am Reichstag – Minecraft Großprojekt

Quasi auf Befehl stelle ich mal ein paar neue Screenshots unseres Minecraft-Großprojekts hier rein. Der Berliner Reichstag hat nämlich einen Großteil seiner Südfassade bekommen.

Außerdem machen wir uns schon jetzt Gedanken um den öffentlichen Personennahverkehr. Das Projekt U55 ist bei uns im vollen Gange und so sind bereits der Reichstag, das Brandenburger Tor, der X-Wing „Rot-2″ sowie eine Burg über ein unterirdisches Schienensystem miteinander verbunden.

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Minecraft-Großprojekt #3 – Berliner Reichstagsgebäude

Damit auch ja niemand unter Langeweile in Minecraft zu leiden hat, haben wir beschlossen, das Berliner Regierungsviertel weiter nachzubauen. Immerhin haben wir ja schon das Brandenburger Tor zu stehen mit jeder Menge Platz nach hinten (teilweise schon mit Clean Stones planiert) um weitere Gebäude anzuschließen. Es war im Prinzip auch schon vorher klar, was wir bauen würden: Das Berliner Reichstagsgebäude.

Extra dafür haben wir von @dkberlin Bildmaterial zur Verfügung gestellt bekommen und ich habe es mir außerdem nicht nehmen lassen, selbst vor Ort die ersten Planungsskizzen zu fertigen.

Noch am selben Abend ging es dann los, sozusagen Tag 0 unserer Bautätigkeit. Dieser war geprägt von Tests und Schocks. Tests nämlich, wie groß wir effektiv bauen könnten (um Details nachahmen zu können, muss das Gebäude eben groß genug werden) und Schock darüber, wie viele Steine dafür im Endeffekt platziert werden müssten. Und so war es ein glücklicher Zufall, dass mit meiner Vorzeichnung es tatsächlich hin kommt, zumindest von der Höhe her.

Die Minecraft-Spielwelt gestattet uns, bis zu 64 Felder über den Meeresspiegel zu bauen. Und: Diese 64 Felder reizen wir komplett aus. Das führt uns in den Ausmaßen bei Breite und Länge auf bis zu 150×140 Felder, die Gesamtgröße entwickelt sich noch, je nachdem wie weit wir bspw. die Treppe für den Haupteingang nach vorn ziehen, um einerseits detailliert, andererseits halbwegs maßstabsgerecht zu bauen.

Die ersten Arbeiten waren dann also davon geprägt, Fundament zu erschaffen: 21.000 Clean Stones wurden platziert, um Platz für den Bau des Gebäudes zu schaffen.

Der zweite Bautag begann dann vor allem mit der Erschaffung des ersten der vier Ecktürme. Und man muss wirklich sagen: Selbst in virtuellen Spielwelten kann man es mit soetwas wie Höhenangst zu tun bekommen. 😀 Es dauerte eine Weile, doch schon bald ragte die erste Fassade (Ostseite) des ersten Turms in die Höhe, auf ihr platziert stolz wehend die Flagge der Bundesrepublik Deutschland.

Wie wir bauten, sieht man auch hervorragend auf dem Bild: Wie es die Ägypter vermutlich auch taten, haben wir uns eine riesige Treppe gebaut, um an die obersten Etagen des Baus zu gelangen, ohne Gefahr laufen zu müssen, wieder herunter zu fallen. Später kam eine interessante Konstruktion hinzu, die wir den Fahrstuhl nennen: Eine Art Wasserfallsäule mit der man schnell nach unten kommt, aber – mit einem Minecraft-Boot – auch sehr schnell nach oben. Das erfordert jedoch ein wenig Geschick.

Am dritten Bautag, nachdem also die Ostfassade des ersten Turms fertig war, teilten sich die Bauarbeiten auf. Es wurde die Südfassade des Turms geschaffen, Decken für verschiedene Etagen sowie Treppenhäuser dazwischen wurden eingezogen, der zweite Turm (Südwest-Ecke) wurde nahezu fertiggestellt sowie die Südseite des Gebäudes in Angriff genommen. Alles in allem, kann man dem Gebäude schon jetzt ansehen, was es mal werden soll, wenn man sich das Reichstagsgebäude vor Augen hält.

Und wir sind sehr gespannt, wohin die Reise noch geht.

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