Pinguine beenden Berliner Rekordjagd

Nachdem die Berliner Eisbaeren in die Liga IV.33 aufgestiegen sind, konnten in der neuen Saison bereits die ersten 15 Spieltage gewonnen werden. Dieses mehr als überraschende Ergebnis für den Aufsteiger bescherte den Berlinern bereits jetzt einen Vereinsrekord nach dem anderen. Im heutigen Spitzenspiel gegen die Reichshof Penguins musste sich das klare Außenseiterteam am 16. Spieltag in einem hart umkämpften Spiel jedoch dem Spitzenreiter und haushohen Favoriten geschlagen geben und haben damit erstmals in dieser Saison Punkte liegen lassen.

Das Spitzenspiel zwischen den beiden Tabellenführern, die punktgleich und damit beide bisher komplett siegreich durch die Saison marschiert sind, war von vorn herein temporeich. Die Gastgeber aus Reichshof drückten mächtig auf das Tor der Berliner, Torwart Kenneth Raben, der für den verletzten Veikko Norjavuori zwischen den Pfosten stand, hatte viel zu tun und glänzte mit gigantischen Saves, hielt sein Team im Spiel. Den heutigen Torreigen eröffneten schließlich die Eisbaeren selbst als nach gut 6 Minuten Spielzeit Luke Hermesmeyer für die Berliner traf. Bereits das erste Drittel machte deutlich, wer hier der Hausherr ist, doch so sehr die Pinguine auf das Tor drängten, sie brachten die Scheibe einfach nicht im Netz unter. Die Berliner mussten im zweiten Drittel schließlich doch ins eigene Netz greifen, zu Beginn des letzten Drittels stand es allerdings noch 2:3 aus Sicht der Pinguine. Im letzten Drittel verließ die Eisbaeren die Kraft und so gelang den Favoriten doch noch ein zweifacher Torerfolg. Auch mit 6 Mann auf dem Eis gelang es den Berlinern nicht, einen rettenden Ausgleich zu erzielen und so siegte der Titelaspirant aus Reichshof schließlich mit 4:3.

Vor dem Spiel hatte man ein deutlich höheres Ergebnis zugunsten des Tabellenführers erwartet. Buchmacher handeln die Pinguine als klaren Meisterschaftsfavoriten. Die Berliner Eisbaeren, die durch teilweise glückliche Spielerfolge die Liga mit anführten, hielten jedoch klar gegen die drückende Übermacht und konnten durch eine gut organisierte Defensive und einen hervorragenden Goalie weitere Treffer verhindern. Für die Pinguine ist dieser Sieg sicherlich zu erwarten gewesen, die deutlich schlechtere Chancenausbeute sollte jedoch ein Warnsignal sein. Dieses Spiel hätte deutlicher ausgehen müssen, dazu hätten die Pinguine aber im Abschluss treffsicherer sein müssen.

Berlin verliert den Anschluss an die Spitze, kann sich aber weiterhin an Position 2 der Liga behaupten und hat noch immer drei Punkte Vorsprung vor dem ersten Verfolger. Besonders erfreulich aus Berliner Sicht ist die Tatsache, dass sowohl Kenneth Raben im Tor als auch Luke Hermesmeyer als Center in das All Star Team des Spieltags gewählt wurden, die Pinguine dagegen gehen hier heute leer aus. Die nach Reichshof mitgereisten Fans feierten trotz Niederlage ausgelassen, hatten sie doch ebenso wie die Fans der Gastgeber ein hervorragendes Spiel gesehen, in dem sich ihre Mannschaften in Hochform präsentierten.

Die Berliner danken den Pinguinen für ihre Gastfreundschaft und ein spannendes Spiel und freuen sich auf den Abschluss der Hinrunde, die auch mit dieser Niederlage nicht weniger rekordverdächtig sein wird.

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